Klimaschutzmanager*in – CSU tritt auf die Bremse

“Während die Bernrieder Liste die Schaffung einer Teilzeitstelle fordert, drückt die CSU auf die Bremse.

 

Ein Stellenumfang von wöchentlich 19 Stunden für einen Klimaschutzmanager, so kritisierte CSU-Fraktionschef Robert Schiebel in der jüngsten Gemeinderatssitzung, sei „völlig überdimensioniert“ und widerspreche den Richtlinien der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Außerdem müsse vor einer Einstellung zunächst ein genaues Aufgabengebiet umschrieben und eine Klimaschutzplanung erstellt werden. Einer Belastung des Gemeindehaushalts „im Vorhinein“ könne man nicht zustimmen.” (B. Jepsen im Merkur)

 

Die CSU hat den Einsatz eines*einer Klimaschutzmanagers*in leider nicht verstanden: Die Stelle für den*die  Klimaschutzmanager*in wird vom Bund und seit letztem Dezember zusätzlich auch vom Freistaat bis zu 90% gefördert. Seine*Ihre erste Aufgabe wäre, die Erstellung eben genau eines Klimaschutzplans zu begleiten, den er*sie dann in Folge umsetzen soll. Bernried und Tutzing wollen den*die Klimaschutzmanager*in gemeinsam beschäftigen und damit zusätzlich Aufwände einsparen. Angesichts der anstehenden Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten ist die Stelle keinesfalls überdimensioniert. Ein Verstreichen dieser günstigen Gelegenheit ist nicht nur unverantwortlich mit Blick auf Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit, sondern vor allem im Hinblick auf das Erreichen der Klimaschutzziele.